Das Ducati Lenovo Team ging am ersten Tag des Monster Energy Grand Prix von Katalonien in Montmeló auf die Strecke. Francesco Bagnaia war am Ende des Trainings Zwölftschnellster und muss daher auf der legendären Rennstrecke in der Nähe von Barcelona am Q1 teilnehmen. Bagnaia arbeitete in beiden Sessions intensiv mit dem Team an der Abstimmung seiner Desmosedici GP. In der Schlussphase des Trainings gelang es Pecco, sich auf den achten Platz vorzuarbeiten, bevor er schließlich als Zwölfter ins Ziel kam – nur 81 Tausendstelsekunden hinter den Top Ten.
Nachdem Francesco Bagnaia im ersten Qualifying am Samstag den Einzug in Q2 um nur 0,051 Sekunden verpasst hatte, gelang Bagnaia ein guter Start im Sprint aus der fünften Reihe, und er arbeitete sich bis zum Beginn der zweiten Runde auf den neunten Platz vor. Pecco schob sich dann fünf Runden vor Schluss auf den sechsten Platz vor und zeigte dabei auf seiner Desmosedici GP ein vielversprechendes und konstantes Tempo.
Am Sonntag sicherte sich Francesco Bagnaia den dritten Platz im Grand Prix, das sich in Montmeló als äußerst unvorhersehbar erwies. Das Rennen wurde nach schweren Unfällen zweimal unterbrochen, bevor es schließlich über eine verkürzte Distanz von 12 Runden ausgetragen wurde. Bagnaia, der – ohne eigenes Verschulden – in den Zwischenfall verwickelt war, der zur zweiten Unterbrechung führte, schaffte es beim letzten Neustart auf den fünften Platz, bevor er bis zum Ende der ersten Runde auf den dritten Platz vorrückte. Nach einer soliden Anfangsphase spürte Pecco allmählich die Auswirkungen des früheren Sturzes, schaffte es aber dennoch, als Vierter ins Ziel zu kommen, bevor er nach dem Rennen nachträglich auf den dritten Platz vorrückte. Fabio Di Giannantonio holte sich den Sieg auf der Ducati des VR46 Racing Teams. Das rein aus Ducatis bestehende Podium wurde durch Fermín Aldeguer (Gresini Racing Team) auf Platz zwei vervollständigt.